FASZINATION ensembleSOUND

Der Spaß am freien Spiel steht dabei im Vordergrund, denn beim Musizieren mit Begeisterung und spielerischer Gelassenheit entstehen viele Probleme gar nicht erst. Sich gefühlsmäßig und sinnlich leiten lassen, das ist der Schlüssel, wobei sich die Spieler durch den reichen Ensembleklang auf einer tiefen und tragenden Bewußtseinsebene bewegen.

Termine (Archiv):

21.-22.2.2014 - Kreismusikschule, Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
29.-30.3.2014 - Musikzug Afferde, Bad Münder (Niedersachsen)
17.-18.5.2014 - Bläserregister auf der Arbeitsphase des Orchesters der Universität Magdeburg, Wernigerode (Sachsen-Anhalt)

Und so geht es:

Alle Teilnehmer sind aktiv beteiligt. Nachdem sich jeder in einem meditativen Zustand, dem sogenannten „Flow“, einzeln „schwingend“ erlebt hat, werden selbst mit einer scheinbar stark „durcheinandergewürfelten“ Workshopgruppe spielerisch Übungen auf sehr hohem Niveau möglich, von denen jeder individuell profitiert. Der Kurs ist rein praktisch angelegt. Der meditative „Flow“-Zustand wird nicht im Vorhinein analytisch theoretisiert. Während des Prozesses hören sich die Mitglieder häufig zum ersten Mal „richtig bewußt“ zu und entdecken zusammen einen Ensemblesound. Der Weg zum gemeinschaftlichen Interpretieren wird damit geebnet.

Was bewirkt der Workshop?:

Zielgruppen:

Kosten und Rahmen:

Links und Lehrmaterial zum Workshop:

Stimmen zu bereits durchgeführten SOUND-Workshops (zum Gästebuch für eigene Kommentare):

"Die Teilnehmer des Kurses waren Holzbläser aus vier Instrumentengruppen des Blasorchesters und, wie der Klangkörper selbst, zunächst recht heterogen zusammengesetzt, da unsere Teilnehmer bei einer jährlichen Fluktuation von 25% mitunter höchst unterschiedliche Leistungsstufen aufweisen.
Der Kurs mit […] [dem] Konzept der Nutzung des aus der Psychologie bekannten "Flow-Effektes" hat bei den knapp 10 Teilnehmern nachhaltige Wirkung hinterlassen, welche die erhofften Effekte deutlich in das knapp 60-köpfige Orchester hineingetragen haben. Die einzelnen vorgestellten Ensembleübungen, die Improvisationen, sowie die Sensibilisierung auf das gegenseitige Aufeinanderhören haben zu einer Verbesserung des allgemeinen Leistungsstands des Ensembles beigetragen und waren insofern als zusätzliche, freiwillige Maßnahmen sehr erfolgreich. Da der Kurs bei Teilnehmern wie Verantwortlichen sehr zufriedenstellend verlaufen ist und positive Effekte sowohl für die einzelnen Teilnehmer, als auch für das gesamte Ensemble nach sich zog, sind regelmäßige Wiederholungen der Veranstaltung geplant."

Wolfgang Würriehausen, Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Kontaktstelle Musik, Bildungsreferent, Landesjugendblasorchester Niedersachsen

"[…] aus "Individualisten" [sollen] junge Musiker geformt werden, die beim […] Abschlusskonzert […] eine möglichst homogene Einheit bilden. Genau hier liegt das Verdienst von Florian Himpel […]. Mit Hilfe von speziellen Ensembleübungen, in denen in mehreren Entwicklungsstufen auch noch sehr unerfahrene Schüler für das "Aufeinander hören" sensibilisiert wurden, hat Florian Himpel dank der "Flowerfahrung", die von den Schülern gemacht wurden, tatsächlich erreicht, dass die ihm anvertrauten Schüler ungewöhnlich schnell gelernt haben , aufeinander zu hören. Das ist umso bemerkenswerter, als gerade in dieser Arbeitsphase mehr als die Hälfte der Holzbläser erstmalig in diesem Orchester mitwirkten.
Zu erwähnen ist, dass die folgenden Arbeitsphasen bis jetzt, bei denen im Wesentlichen noch die gleichen Holzbläser mitwirken, noch deutlich die Spuren der Handschrift der Arbeit von Florian Himpel - sehr zum Nutzen des gesamten Orchesterklanges - tragen."

Peter Wegener, pädagogischer und künstlerischer Leiter des "Sinfonischen Musikschulorchesters Sachsen-Anhalt des Landesverbandes der Musikschulen Sachsen-Anhlalt e.V."

"Im Workshop […] ergab sich für die Schüler durch die Zusammenarbeit mit Herrn Florian Himpel ein eindeutiger Fortschritt in Bezug auf das Hören der eigenen Interpretation. Dieser bezog sich vor allem auf die bewusst improvisatorische und freie Vermittlung von einzelnen Passagen aus der Spielliteratur der Teilnehmer.
Die dabei erreichte verstärkte klangliche Freiheit wurde jedoch auch durch Ensembleübungen verstärkt motiviert. Dabei ergab sich eine deutliche Sensibilisierung der Teilnehmer für Klangmischungen und Intonation. Die Freude am Musizieren hat sich im Laufe des Workshops auch für die anwesenden Lehrer deutlich gezeigt. Sie zeitigte für die Teilnehmer des folgenden Wettbewerbs "Jugend musiziert" nachhaltige Erfolge."

Ulrike Bennöhr, stellvertretende Schulleiterin der Kreismusikschule Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern), Fachlehrerin für Block- und Querflöte

"Herr Florian Himpel hat […] mit seinem Kurs "Faszination ensembleSOUND" durch die Erfahrung des Zusammenhörens und die Sensiblisierung für die Klangarbeit einen entscheidenden Beitrag für die Förderung [der Teilnehmer] des Wettbewerbs "Jugend musiziert" an unserer Musikschule geleistet. Hervorheben möchte ich besonders die gemeinsamen Gruppenimprovisationen, welche die Fähigkeit der Teilnehmer, ihr inneres Gehör zu schulen, noch erhöht haben.
Die Wirkung des Kurses hat bei Schülern wie bei Lehrkräften gleichermaßen einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. Wir hoffen, daß wir den Kontakt zu Herrn Himpel mit dem nächsten Kurs […] noch intensivieren können."

Lothar Reißenweber, Leiter der Abteilung Holzbläser der Kreismusikschule Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern), Fachlehrer für Klarinette

"Florian Himpel [hat] hervorragende […] Registerarbeit als Dozent für die Holzbläser geleistet […].[…] das Zusammenspiel im Holzbläserregister (Klarinetten, Saxophone und Querflöten) [hat sich] deutlich verbessert. Die Intonation insgesamt und das klangliche Zusammenspiel waren spürbar ausgeglichener. Die Spieler sind zum Teil auf sehr verschiedenen Niveaus und haben alle einen deutlichen Schritt nach vorn getan. […] [Der] Kurs [hat] außerdem viel Spaß gemacht. […] Herr Himpel unterstützt uns mit seinem musikalischen Können und Fachwissen, welches er konsequent, schlüssig und einfühlsam zu vermitteln weiß."
Dietmar Oelkers, Leiter des Jugendmusikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Dinklar, Soloposaunist und Orchestervorstand des Bundespolizei-Orchesters Hannover

"Die Zielgruppe des Kursgeschehens bestand aus Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-19 Jahren mit alters- und begabungsbedingt sehr unterschiedlichem Entwicklungsstand in ihrer bläserischen Ausbildung, aus Holz- und Blechbläsern. Am Beginn des Kurses stand, ebenso faszinierend wie überzeugend, das Formen und Entwickeln von Tönen mit geschlossenen Augen, welches erstaunliche Ergebnisse hervorbrachte. Der Ton wurde hörbar freier, größer und tragfähiger im Klang, begann zu schwingen. Daraus resultierte auch ein neues Hörempfinden im Zusammenspiel zunächst in kleineren Gruppen, später mit allen Kursteilnehmern. Das Erleben einer freien Improvisation, die Öffnung des inneren Ohres für Intonation und Sound und das Gefühl der klanglichen Freiheit hinterließ nicht nur bei den Akteuren nachhaltig positive Wirkung sondern vermittelte neue Wege zur Ensemblebildung und vor allem Lust und Freude am gemeinsamen Musizieren."
Regina Weihrauch, Musikzweig der Latina AHF Halle/Saale (Europa-Gymnasium, ehemals Spezialschule für Musik), Dozentin, Kursbetreuung